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Induktives Laden während der Fahrt? Was zunächst ein wenig nach Science-Fiction klingt, ist nun auf der A6 bei Amberg in Bayern Realität geworden: Auf einem ein Kilometer langen Abschnitt der Autobahn können Elektrofahrzeuge ihre Batterien während der Fahrt aufladen – berührungslos und ohne anzuhalten. Möglich wird dies durch ein innovatives induktives Ladesystem, das im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Universität Erlangen-Nürnberg realisiert wurde, an dem auch ELANTAS maßgeblich beteiligt war.
Vor einigen Monaten wurden im Rahmen von Straßenbelagsarbeiten Magnetspulen in den Asphalt eingebettet, um ein Magnetfeld zu erzeugen. Eine zweite Spule im Fahrzeug fängt diese Energie während der Fahrt auf und wandelt sie in Strom um. Ziel des Projekts ist es, praktische Erfahrungen zu sammeln und die Technologie langfristig einzusetzen, insbesondere für die Elektrifizierung des Lkw-Verkehrs. Dies könnte in Zukunft den Einsatz kleinerer und leichterer Batterien in Fahrzeugen ermöglichen.
Um sicherzustellen, dass die in der Fahrbahn installierten Induktionsspulen geschützt bleiben und zuverlässig funktionieren, wurden viele Tonnen ELANTAS-Gussmaterial verwendet: ein Polyurethanharz. Die beigefarbene Masse schützt die Spulen vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und mechanischer Beanspruchung und gewährleistet so eine stabile Leistung des Ladesystems.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, dass die Technologie zum Laden während der Fahrt keine ferne Zukunftsvision mehr ist – sie wurde erforscht, getestet und ist bereit für den praktischen Einsatz. ELANTAS unterstützt damit einen bedeutenden Schritt hin zu einer nachhaltigeren Mobilität und gestaltet die Zukunft der E-Mobilität aktiv mit.